zusammen mit:

Ute Holl

Ute Holl had worked as filmmaker and commissioning editor in Hamburg, Germany, before writing her dissertation on cinematic perception, anthropological filmmaking and cybernetics as critical epistemology, a book published as Kino, Trance und Kybernetik, Berlin 2002. An : en translation was published by Amsterdam University Press (Cinema, Trance and Cybernetics, 2017). She has then written on music, electro-acoustics and politics (Moses-Komplex, Zürich 2014) and held commissioned professorships in Weimar and Cologne. Since 2009 Ute Holl is professor for Media Aesthetics at the University of Basel. Focus of research: History of perception in the 19th and 20th century; Science and technology studies of audiovisual media; media history of acoustics and electro-acoustics as well as radio theory; experimental and ethnographic cinema.

Martina Leeker

Independent lecturer for Theatre and Media-Science, Martina Leeker was Professor for Theater and Media at the University of Bayreuth until Sept. 2010. Leeker studied Theatre-Science and Philosophy in Berlin and Paris. She completed a training for Theatre and Mime in Paris at Etienne Decroux and Jacques Lecoq as well as further education in dance and plays in Berlin. The focus of her scientific and artistic work is the relation between theatre, performance and digital media. Leeker is founder member of the transARTES, Akademie für Darstellende Kunst, Medien und Kultur, and chair of the first Bayreuth McLuhan conference (2007), of which she co-published 'McLuhan neu lesen: Kritische Analysen zu Medien und Kultur im 21. Jahrhundert'.

Alexander Schwinghammer

Dr. Alexander Schwinghammer lehrt, forscht und verwaltet an der Bauhaus Universität Weimar. Dort gehört er den wissenschaftlichen Lehrgebieten der Fakultät Kunst und Gestaltung an. Gemeinsam mit Stefanie K. Menrath hat Alexander Schwinghammer die Anthologie „What does a Chameleon Look Like?“ herausgegeben, in der der Versuch unternommen wird, eine kulturelle Topographie zu schaffen, die sowohl technisch-digitale als auch nicht-mediale kulturelle Phänomene der Immersion in den Blick nimmt. Seine gegenwärtigen Forschungsinteressen liegen in den Bereichen visuelle Kultur, Methoden künstlerischer Forschung, dokumentarische Medien, Präsentationskultur und kulturwissenschaftliche Nahrungsforschung. Aktuell arbeitet er an einem Projekt zur Imagination von Nahrungszukunft.

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'realize immersion' @ 'Into Worlds'

Die Konferenz „INTO WORLDS“ geht den Künsten der Immersion in drei Bereichen nach: in handwerklichen Körpertechniken, spektakulären Unterhaltungsformaten von Jahrmarktsattraktionen bis zur Virtual Reality, sowie spirituellen Mentalpraktiken zwischen religiöser Versenkung und meditativer Selbstoptimierung. Immersion zeigt sich dabei als ambivalente Bewegung. Sie steht einerseits für Selbst- oder Medienvergessenheit, geistige Übung oder Ekstase, ist jedoch andererseits Anlass für Distanznahme und kritische Reflexion: Wie, von wem und wozu werden die verschiedenen Welten gebildet, an denen wir täglich partizipieren? In welche Rollen geraten wir dabei und wie tragen wir zur Bildung dieser Welten bei?

Andreas Wolfsteiner (Gesamtkonzept)

Andreas Wolfsteiner ist Gastprofessor für „Vielfalt der Wissensformen“ am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Jahr 2008 wurde er im Rahmen des Graduiertenkollegs „Körper-Inszenierungen“ mit einer Untersuchung zur Geschichte und Theorie von Interfaces promoviert („Der formatierte Körper“, 2011). Es folgten Tätigkeiten als Postdoc am Internationalen Graduiertenkolleg „InterArt“ und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theater, Medien und Populäre Kultur der Stiftung Universität Hildesheim. Die Habilitation erfolgte ebendort mit der Schrift „Sichtbarkeitsmaschinen. Zum Umgang mit Szenarien“ (Kadmos, im Erscheinen). Daran schloss sich ein Forschungsaufenthalt am GHI Washington, DC an, der das Thema „Cold War Gaming“ zum Gegenstand hatte. Von April 2016 bis März 2017 vertrat er am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin die Professur von Helmar Schramm. Darüber hinaus ist er als freier Dramaturg und Kurator für Audio-, Video- und Performance-Projekte tätig.